Junge Welt

Die junge Welt (jW) war in der DDR die auflagenstärkste Tageszeitung nach dem SED-Zentralorgan Neues Deutschland. Sie fungierte von ihrer Gründung 1947 bis zur Wende 1990 als das offizielle Organ des Zentralrats der Freien Deutschen Jugend.Mit einer Spitzenauflage von rund 1,6 Millionen Exemplaren (Stand 1990) war sie die verbreitetste Zeitung der DDR. Neben der politischen Linientreue bot die Zeitung auch Themen, die Jugendliche ansprachen, wie etwa die beliebte Rubrik für Lebensfragen (vergleichbar mit „Dr. Sommer“ in Westdeutschland).

Nach dem Mauerfall wandelte sich das Blatt radikal und ist heute eine der wenigen DDR-Zeitungen, die weiterhin überregional erscheinen. Die aktuelle Auflage liegt deutlich niedriger als zu DDR-Zeiten, bei etwa 17.000 bis 23.000 Exemplaren. (Quelle Wikipedia)

10´1972