Es begann vor 70 Jahren am 07. Juli 1956 in Cottbus-Neuhausen
Bild 1: Grafik mit KI erstellt.
In fast allen Bezirken der Deutschen Demokratischen Republik existierten damals Fallschirmsprunggruppen. Sie betrieben bodenakrobatische Übungen aller Art, erlernten das Packen an uralten und entsprechend abgegriffenen Fallschirmen und sprangen von Türmen. Fallschirmsprunginstrukteure leiteten die Ausbildung und erfanden mit schier unerschöpflicher Kreativität immer neue Übungen. Selbstlos und stets voller Ideen, waren sie vielen jungen Kameraden Vorbild, kannten keine Hindernisse und machten scheinbar Unmögliches möglich. Doch so begeisternd diese Zeit auch war, mit dem, was dann 1956 in Neuhausen folgen sollte, ließ sie sich kaum mehr vergleichen. Der Zentralvorstand der GST hatte das Zentralkomitee der sowjetischen Bruderorganisation DOSAAF um Hilfe gebeten. Sie kam prompt. Und so fuhren eines Tages fünfzehn Männer und eine Frau zum Sonderlehrgang an den GST-Flugplatz Neuhausen. Kaum waren die Teilnehmer angereist und hatten ihre Zelte am Flugplatzrand aufgeschlagen, da stellte sich auch schon der zuständige Fallschirmsprunglehrer vor: Oberst Pjotr Schilkow, Verdienter Meister des Sports der UdSSR. Er musterte die angehenden Fallschirmspringer, sie musterten ihn. Er wollte wissen, was man denn schon konnte. Sie zählten überschwänglich ihre bodenakrobatischen Kunststücke auf. So wirklich beeindruckt war er wohl nicht, versprach aber, dass in ein paar Tagen gesprungen werden sollte.
Es begann ein Intensivkurs: 6 Uhr Wecken, Frühsport, Morgentoilette, Revierreinigen, Frühstück, Morgenappell; 7 Uhr Unterrichtsbeginn; 12 Uhr Mittagspause; 13 Uhr Unterrichtsfortsetzung; 19 Uhr Abendbrot, danach verschiedene Vorbereitungen für den nächsten Tag; 22 Uhr Nachtruhe.
In damaligen Unterrichtsaufzeichnungen findet man die Themen:
- Wartung, Pflege und Reparatur von Fallschirmen,
- Typenabhängige Regeln des Fallschirmpackens,
- Vorbereitung und Organisation des Fallschirmsprungbetriebes am Tage und bei Nacht,
- Sicherstellende Besonderheiten für Sprünge ins Wasser,
- Pflichten des Sprungleiters und der anderen Leitungsfunktionen,
- Methoden der Fallschirmsteuerung,
- Medizinische Bedingungen des Sprungbetriebes,
- Aufbau, Funktion, Arbeitsweise und Wartung des Sprungautomaten KAP-3,
- Fallschirmsprungarten und ihre Besonderheiten,
- Methoden der Abdriftermittlung sowie Notabsprünge bei verschiedenen Flugzuständen,
- Berechnung des freien Falls,
- Meteorologische Bedingungen des Sprungbetriebes,
- Besonderheiten von Höhensprüngen,
- Techniken der Landung im Wald, auf Gebäuden und anderen Hindernissen.
Vormittags brummte den Teilnehmern immer der Kopf. Die Nachmittage waren meist mit bodenpraktischen Übungen ausgefüllt: Fallschirmpacken, Steuerübungen, Landeübungen, Sport … der Muskelkater war gesichert.
Mit Oberst Schilkow war auch ein Fallschirmwart gekommen, selbst ein geübter Springer. Er hatte Fallschirme mitgebracht, die die Kursteilnehmer sprungbereit packten. Am Abend des 6. Juli 1956 erfuhren sie, dass am nächsten Morgen gesprungen wird. Was für eine unruhige Nacht.
7. Juli 1956 … über dem Flugplatz Neuhausen bei Cottbus flirrte die Sommerhitze. Der Windmesser zeigte schwache Luftbewegung an, nur 3 Meter je Sekunde. Eine Maschine vom Typ Li-2 mit leuchtend rotem Stern am Seitenleitwerk und einer großen 28 auf den Rumpf setzte an Vormittag zur Landung an. Dann lief alles wie „geschmiert“: Anlegen der Fallschirme, Endkontrolle, letztmalige Erläuterungen des Sprungvorganges, Bestimmen der Absprungfolge, Einsteigen und Start. Jeder tat selbstverständlich so, als ließe ihn das völlig kalt. Schließlich prüfte der Absetzer die eingehängten Karabinerhaken der Aufzugsleinen, ging zur Tür, öffnete sie, sah nach unten und gab den Springern ein Handzeichen. Diese stellten sich hintereinander auf und liefen einer nach dem anderen durch die Tür hinaus. Das überwältigende Gefühl, das sie dann am entfalteten Fallschirm überkam, lässt sich nur unzulänglich beschreiben.
Die Fallschirmsportler hatten einen Gruppensprung aus 800 m Höhe mit automatischer Fallschirmöffnung bei einer Fluggeschwindigkeit von 190 km/h hinter sich gebracht.
Den ersten Sprung in der DDR-Luftsportgeschichte führte der knapp 30-jährige ehemalige Fallschirmjäger Horst Mrosowski aus. Der gelernte Bäcker, 1926 geboren, war der einzige Teilnehmer des Kurses, der bereits über Sprungerfahrung verfügte (sechs Ausbildungssprünge und ein Einsatzsprung am 12. Juli 1943 über Sizilien). Am 20. April 1944 geriet er nach den Kämpfen am Monte Cassino in Gefangenschaft und nach seiner Rückkehr arbeitete er als FDJ-Sekretär. 1952 trat Horst Mrosowski im Rahmen des Wilhelm-Pieck-Aufgebots der Kasernierten Volkspolizei und wenig später der GST bei. In Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, war er maßgeblich an der Errichtung des dortigen Sprungturms beteiligt und qualifizierte sich im Frühjahr 1955 zum Fallschirmsprunginstrukteur.
Bild 2.) Grafik zum Jubiläum.
Bild 3.) Auszug aus dem Sprungbuch von Horst Mrosowski.
(Bildquellen: Bild 2 mit KI erstellt, Bild 3 unbekannt)
Nach diesem Einführungssprung ging es zügig weiter bis hin zu Verzögerungssprüngen, einem Sprung mit Landung im Schwielochsee und einem Nachtsprung. Während des mehrmonatigen Lehrgangs absolvierte jeder Teilnehmer knapp 60 Fallschirmsprünge. Als Absetzflugzeuge standen ihnen die Li-2, An-2 und Po-2 zur Verfügung; als Sprungfallschirme der viereckige PD-47, der Rundkappenfallschirm D-1 und als Rettungsgerät der PS-41 a und der Sitzfallschirm MPLK-49. Gesprungen wurde bis zu Windgeschwindigkeiten von 8 m/s. Bei einer Gesamtzahl von über 900 Sprüngen gab es keinen einzigen Unfall. Zwei Lehrgangsabsolventen erhielten von den zuständigen staatlichen Organen der DDR die Lizenz eines Fallschirmsprunglehrers der Stufe I, alle anderen die der Stufe II. Die Teilnehmer wurden fortan die „Nullserie“ genannt. Und mit ihr verfügten die GST nun über solide ausgebildete Fallschirmsprunglehrer. So konnte 1957 die Ausbildung aus Flugzeugen endlich auch in den Bezirken beginnen.
(Quellen: Fliegerrevue 3’1986, S&T 8′ 1977, Volksstimme 5.9.1986)
Am 12. April 1961 konnte er das erste Mal diese Faszination erleben und sprang auf dem Flugplatz Riesa-Göhlis mit dem Fallschirm PD-47 aus der An-2. Besonders einprägsam war dieses Datum, weil am gleichen Tage Juri Gagarin als erster Mensch die Erde im Weltall umkreiste. Seine Entwicklung in diesem Sport war so erfolgreich, dass er bereits 2 Jahre später als Fallschirmsprunglehrer tätig war, außerdem wurde Uwe als Leistungsspringer Mitglied der GST-Auswahl.
Auf Grund dieser Mitgliedschaft wurde er ein paar mal vom Wehrdienst zurückgestellt, aber 1965 musste er sich dann doch der Verpflichtung stellen. Als gelernter Landmaschinen- und Traktorenschlosser sah man ihn für einen 18-monatigen Wehrdienst in einem Panzerbataillon vor, alternativ stand ein dreijähriger Ehrendienst im Fallschirmjägerbataillon 5 in Prora zur Wahl. Uwe wollte nicht 18 Monate auf sein Hobby verzichten und entschied sich für die zweite Variante. 1960 als Mot.-Schützenbataillon 5 aufgestellt und 1962 in Fallschirmjägerbataillon 5 umbenannt, steckte dieser Verband quasi noch in den Kinderschuhen. Auf Grund seiner Vorkenntnisse und mit guten Kontakten zu seinem Kompaniechef gelang es ihm nach anfänglichen Widerständen, eine ASV-Fallschirmsportmannschaft aufzubauen und zu trainieren. Die Mannschaft nahm in den folgenden Monaten an mehreren nationalen Wettkämpfen sowie an der Spartakiade der befreundeten Armeen teil. Während seiner Armeezeit konnte er 139 Sprünge machen, davon 22 Dienstsprünge mit den damaligen Einsatzschirmen PD–47 und RS–4/1 sowie 117 Sprünge im Rahmen des ASV Prora mit dem Sportfallschirm RL–3/5. Auf Grund politischer Ereignisse in der damaligen CSSR (Prager Frühling) wurde das Fallschirmspringen zeitweise ausgesetzt und so konnte der Stabsgefreite Hübner bis zu seiner Entlassung im gleichen Jahr nicht mehr aus dem Flugzeug springen.
Gleich nach der Armeezeit heiratete Uwe seine damalige Freundin und damit gab es viel privat zu regeln. Oberste Priorität hatte für das frisch vermählte Paar die Wohnungssuche; ihre erste Wohnung bestand aus einem Zimmer und dem Klo auf der halben Treppe. Und weil seine Frau bereits in anderen Umständen war und noch nebenbei studierte, benötigte man unbedingt einen der knappen Krippenplätze für den Nachwuchs. Uwe musste erst einmal Geld für die Familie verdienen, alles andere stand hinten an. Am 19.04.1969 nahm er dann an seiner alten Wirkungsstätte wieder die ehrenamtliche Fallschirmlehrertätigkeit auf und lehrte jungen Menschen das Einmaleins im Fallschirmsport. Durch seine lange Auszeit ist er aber auch in der GST-Auswahl in die „zweite Reihe“ gerutscht. 1971 wurde aus der ehrenamtlichen Tätigkeit eine hauptamtliche Beschäftigung, als Uwe Hübner zum Oberinstrukteur für Fallschirmsport im BAZ Riesa-Göhlis ernannt wurde, diese Arbeit führte er für die nächsten vier Jahre aus.
In seiner aktiven Fallschirmsprungzeit ist Uwe mit 14 verschiedenen Fallschirmtypen gesprungen (PD–47, T–2, T–2 Serie 3, RL–3, RL–3/2, RL– 3/4, RL–3/5, RL–5, RL–6, RS–4/1, RS–4/3, RS–8, PTCH–7 und PTCH–C). Von seinen insgesamt 923 Sprünge machte er die meisten mit den Sportfallschirmen RL–3/5 (228 Sprünge) und RL–3/2 (149 Sprünge). Während seiner aktiven Zeit nahm Uwe an den ersten drei DDR-Meisterschaften teil, 1963 als Sportspringer der Mannschaft aus Dresden, 1965 als Mitglied der Mannschaft Dresden II und 1967 als Abordnung der Mannschaft des Armeesportvereins gestellt durch das Fallschirmjägerbataillon 5. Ihm wurden alle drei Fallschirmsportleistungsabzeichen verliehen; das Abzeichen in Bronze mit der Nummer 77 erhielt er am 08.10.1962 und das Abzeichen in Silber mit der Nummer 62 sowie das Abzeichen in Gold als 42. Springer am 12.09.1963. Uwe war im gleichen Jahr sowie im Folgejahr an zwei erfolgreichen Weltrekordsprüngen im Mannschaftsrahmen beteiligt (24.07.1963 in Riesa und 10.03.1964 in Schönhagen).
1974 verabschiedete er sich aus persönlichen Gründen von der Fallschirmspringerei, legte seine hauptamtliche Tätigkeit als Oberinstrukteur nieder und widmete sich voll und ganz seiner zweiten Leidenschaft, der Kletterei. Seine neue „Heimat“ fand der Bergfreund Uwe Hübner im Deutschen Verband für Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf der DDR und später als aktives Mitglied im Sächsischen Bergsteigerbund. Als Mitarbeiter des Vereins Freizeitinsel Riesa e.V. engagiert er sich aktiv in der Kinder- und Jugendarbeit und setzte später dieses Engagement im Ehrenamt fort, um Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensumständen über den Sport, speziell über die Kletterei, zu betreuen. Mit seiner Arbeit förderte er sie und vermittelte so wichtige Tugenden und Charakterwerte weiter. Dafür wurde Uwe 2009 von der Stadt Riesa mit dem Ehrenpreis „Riesaer Riese“ geehrt.
Ab 2000 trafen sich die ehemaligen Fallschirmspringer aus Riesa einmal im Jahr und natürlich war auch Uwe seitdem fester Bestandteil der Runde der „alten Adler“.
Für uns stand Uwe Hübner schon weit vor der Gründung der Interessengemeinschaft DDR-Fallschirmsport immer mit Rat und Tat zur Verfügung. Er ist auch nach seiner letzten Reise ein fester Bestandteil unseres Projektes und wir sind sehr stolz, sein Andenken in Ehren halten zu dürfen.
Uwe Hübner schloss am 15.05.2026 für immer seine Augen.
Mensch, was war das denn bitte schön für ein Winter!!! Durchgehend zweistellige Minusgrade, trockene Luft, zugefrorene Seen und eiskalter Wind aus dem Osten verwandelte die Heimat in ein traumhaft schönes Bild. Ich kann mich tatsächlich nur dunkel dran erinnern, wann die Ostsee das letzte Mal zugefroren war und Menschen mit Langlaufski über die Gewässer gelaufen sind. Doch das schönste für mich war, dass sich in meinem Umfeld eigentlich nie jemand darüber beschwert hat. Selbstverständlich haben wir auch wie die letzten Jahre versucht, die „dunkle“ Jahreszeit effektiv zu nutzen, um den Besuchern unserer Homepage weitere Stücke Sportgeschichte in Wort und Bild zur Verfügung zu stellen. Was gibt es also Neues in der virtuellen Welt:
Es gibt neue „Fotoalben“ in der Rubrik „Bilder“. Wolf-Dietmar Soppart, leider bereits verstorben, war Fallschirmsportler des BAZ Riesa-Göhlis, kurzzeitig Segelflieger und als Schiedsrichter im Fallschirmsport tätig. Seine Lebensgefährtin hat uns die Fotos und Urkunden zum Veröffentlichen zur Verfügung gestellt. Mit einer großen Tasche voller Fotoalben hat uns Barbara Czemerys, geb. Buchholz im Sommer des letzten Jahres überrascht. Leihweise übergab sie uns ihr sportliches Leben in Bildern und der Scanner hatte eine Menge Überstunden zu machen. Den ersten Teil haben wir online gestellt, der Rest folgt dann in unregelmäßigen Abständen. (-> Hier geht es zum Link – einfach anklicken)
Unter dem Kapitel „Statistiken, Zahlen und Informationen“ widmeten wir uns wieder mal den erzielten Rekorden. Diesmal ging es um nationale Errungenschaften, also um deutsche Rekorde, DDR-Rekorde sowie Bestleistungen der Fallschirmsportler von damals. Wir haben versucht, die Leistungen tabellarisch in zeitlichen Epochen aufzuführen und mit Bildern sowie Dokumenten zu bereichern. Wir gehen davon aus, dass die Aufstellung nicht vollumfänglich ist, da wir unsere Informationen aus öffentlichen Quellen ziehen und die nationalen Rekorde leider nach 1972 wenig Beachtung fanden. Für alle Leser, die uns über das Handy verfolgen sei gesagt, dass wir es aktuell noch nicht geschafft haben, die Tabellen in ein handytaugliches Format zu bringen, aber wir arbeiten dran. Auch diese Seite wird in der nächsten Zeit final bearbeitet. (-> Hier geht es zum Link – einfach anklicken)
Besonders freut es uns immer, wenn aus der Feder unserer Leserschaft Berichte zu uns gelangen. Sabine Ihde, geb. Koske übergab uns einen Brief an ihre Familie, in dem sie als 16jähriges Mädchen euphorisch über ihren ersten Sprung berichtete. Vielen Dank Sabine, dass du uns erlaubst, diesen Brief zu veröffentlichen. (-> Hier geht es zum Link – einfach anklicken)
Und zu guter Letzt haben wir wieder ein paar alte Artikel online gestellt, die damals in verschiedene Zeitungen, wie z.B. der „Jungen Welt“ und „Sport und Technik“ zu lesen waren. (-> Hier geht es zum Link – einfach anklicken)
Am 19. Februar 2026 feierte der Sportclub der Sportvereinigung Dynamo Hoppegarten seinen 70. Geburtstag. Auf dem Gelände der ehemaligen Reitschule der Deutschen Grenzpolizei in Dahlwitz-Hoppegarten wurde er 1956 gegründet. Die bislang zum SC Dynamo Berlin gehörenden Sektionen Reiten und Moderner Fünfkampf bildeten nun den eigenständigen Sportclub Dynamo Hoppegarten und 1958 gliederte sich der Fallschirmsportzirkel mit ein. Wir sagen auf diesem Weg allen ehemaligen „Dynamos“ herzlichen Glückwunsch. Schade, dass das Treffen anlässlich dieses Ereignisses nicht geklappt hat.
Leider mussten wir uns in diesem Jahr auch schon von einem damaligen Fallschirmsportler verabschieden. Wilfried Weber, genannt Mäcki, aus Magdeburg hat seine letzte Reise angetreten. Seine ersten Berührungspunkte mit dem Element Luft hatte Wilfried als junger Flugschüler der GST, wo er sich mit der Motorflugausbildung auf seinen Dienst in der NVA vorbereitete und auf der JAK-18 das Fliegen lernte. Durch einen jugendlichen Fehltritt als Offiziersschüler in Brandenburg war seine „Karriere“ als Flugzeugführer schneller vorbei, als sie angefangen hatte und die Armee trennte sich von Mäcki. Ab dann war er auf dem Flugplatz Magdeburg zu finden und widmete sich dem Fallschirmsport. Diesen betrieb Wilfried so erfolgreich, dass er Anfang der 60iger Jahre als Sportspringer zusammen mit Manfred Schmidt, Karl Linde und Helmut Lampsargis für die Magdeburger Auswahl bei nationalen Wettkämpfen wie der 1. DDR-Meisterschaft startete. Am 30.04.1964 verlieh man ihm das Fallschirmsprung-Leistungsabzeichen in Silber mit der Nummer 87 und das gleiche Abzeichen mit der Nummer 66 in Gold. Am 23.01. dieses Jahres hat Wilfried Weber seine letzte Reise angetreten.
Bild 1.) Wilfried Weber als Offiziersschüler der Luftstreitkräfte in Brandenburg.
Bild 2.) Mäcki beim Fallschirmpacken.
Bild 3.) Die Sportmannschaft des BAZ Magdeburg Anfang der 60iger Jahre mit Manfred Schmidt, Jürgen Bakalorz, Wilfried Weber, Helmut Lampsargis und Marie-Luise Pilz. (von links nach rechts)
(Bildquellen: Bild 1 Dr. Heinz Großer, Bild 2 und 3 Christa Weber.)
Schließen möchten wir mit guten Wünschen für den kommenden Frühling. Passt auf euch auf, genießt das wachsende Grün und die länger werdenden Tage, lasst euch das Leben nicht von schlechten Nachrichten vermiesen und habt ein wundervolles und friedliches Osterfest.
(Bildquelle: Pintest, Bild mit KI erstellt.)
Bis bald und Glück ab, euer Redaktions-Team.